Schriftzug Buchtitel

Wie Kinder Trauer kreativ verarbeiten können

Neues Schreibprojekt: „Welche Farbe trägt die Trauer?“ – ein geschützter Raum, in dem Kinder und Jugendliche ihre Erfahrungen mit Abschied und Verlust in Worte fassen können.

Graue Szene mit Tor und Figur

„Worte sind der Anfang, auch im Dunkeln.“

Dieser Satz stammt von einer unserer Autorinnen – und er ist weit mehr als ein schöner Gedanke. Er ist ein Leitmotiv. Ein Satz, der beschreibt, was Literatur und Schreiben in ihrem innersten Kern bedeuten: den Mut, dort zu sprechen, wo sonst Schweigen herrscht. Im Buch „Das graue Tuch auf meiner Seele“ versammeln sich Texte von Menschen, die über Depression, Einsamkeit und seelische Erschöpfung schreiben. Sie schreiben, obwohl es schwerfällt – oder vielleicht gerade deshalb. Denn Worte können Türen öffnen, selbst wenn man das Gefühl hat, in völliger Dunkelheit zu stehen.

ältere schreibende Frau

Warum Schreiben geistig fit hält – und wie Erinnerungen Denken trainieren

Im Oktober wird der Tag der älteren Menschen / Weltseniorentag begangen – ein guter Anlass, darüber nachzudenken, wie wir mit Erinnerungen umgehen. Gerade ältere Menschen tragen oft einen großen Schatz an Geschichten in sich. Erlebnisse aus Kindheit, Arbeit, Familie oder Reisen – alles das sind Erinnerungen, die sonst verloren gehen könnten. Das Aufschreiben solcher Geschichten hat eine doppelte Wirkung: Es bewahrt Lebensgeschichten für nachfolgende Generationen und hält den Geist aktiv. Das Suchen nach Worten, das Formulieren, das ordnende Denken – all das trainiert das Gehirn.