Kaum ein Tipp taucht in Schreibratgebern so oft auf wie dieser: „Show, don’t tell.“ Gemeint ist damit, dass Autor:innen ihren Leser:innen Gefühle, Situationen oder Eigenschaften nicht einfach erklären sollen, sondern sie erlebbar machen. Statt „Anna war traurig“ heißt es dann zum Beispiel: „Anna starrte minutenlang auf den Boden, ihre Hände krampften sich fest in das Taschentuch.“ Durch konkrete Bilder entsteht Nähe – Leser:innen fühlen mit, statt nur informiert zu werden.