Für viele Autorinnen und Autoren ist Social Media ein wichtiger Baustein, um mit Leserinnen und Lesern in Kontakt zu treten und das eigene Schaffen sichtbar zu machen. Darüber haben wir hier ja auch bereits schon berichtet. Doch nicht selten steht man vor der Frage: „Was soll ich posten?“ Immer wieder neue Ideen zu entwickeln, kann anstrengend sein – und genau hier helfen ein paar erprobte Formate, die zuverlässig funktionieren und zudem Abwechslung in den eigenen Feed bringen.

Damit die Beiträge nicht im Einheitsbrei untergehen, haben wir 10 kreative Ideen zusammengestellt, die Autorinnen und Autoren nach vorne bringen können.
1. Einblicke in den Schreiballtag: Leser lieben es, hinter die Kulissen zu schauen. Ein Foto vom Arbeitsplatz, ein kurzer Gedanke zum aktuellen Manuskript oder ein Schreibritual schafft Nähe.
2. Zitate aus dem eigenen Werk: Ob inspirierende Sätze, lustige Dialoge oder poetische Beschreibungen – einzelne Textstellen machen neugierig und regen zum Weiterlesen an.
3. Cover-Enthüllungen: Ein klassischer „Buchmoment“. Wer sein Cover zeigt – vielleicht in mehreren Schritten oder verbunden mit einer kleinen Geschichte zur Entstehung – steigert Vorfreude.
4. Persönliche Buchempfehlungen: Wer andere Bücher empfiehlt, zeigt, dass er oder sie Teil der Literaturwelt ist. Gleichzeitig entstehen spannende Gespräche mit Leserinnen und Lesern.
5. Lesung oder Event bewerben: Ob online oder vor Ort – Veranstaltungen sind perfekte Inhalte, um die eigene Community einzuladen und gleichzeitig Aufmerksamkeit zu schaffen.
6. Schreibtipps teilen: Kurze Tipps rund ums Schreiben oder Lesen positionieren Autorinnen und Autoren als Expertinnen und Experten und bieten Mehrwert.
7. Throwback-Posts: Alte Manuskript-Notizen, die erste Schreibmaschine oder der Beginn der eigenen Buchidee – solche Rückblicke wecken Emotionen.
8. Fragen an die Community: Einfach mal die Follower einbeziehen: „Welche Figur mögt ihr am liebsten?“ oder „Welches Buch hat euch zuletzt begeistert?“ sorgt für Interaktion. Das geht natürlich erst, wenn man eine Community um sich geschart hat.
9. Alltag mit Augenzwinkern: Humor funktioniert fast immer. Ein lustiges Missgeschick beim Schreiben oder der „Kampf“ mit der Kaffeemaschine sind Inhalte, mit denen sich viele identifizieren können.
10. Blick in die Zukunft: Ankündigungen über neue Projekte, kommende Veröffentlichungen oder Schreibpläne schaffen Spannung und binden die Leserschaft langfristig.
Natürlich muss nicht jeden Tag gepostet werden. Ein regelmäßiger Rhythmus – etwa ein bis zwei Mal pro Woche – reicht vollkommen aus, um im Gedächtnis zu bleiben. Wichtig ist die Authentizität: Wer Freude an den Inhalten hat, wirkt überzeugender und baut echte Bindungen auf.
Auch lohnt es sich, die Vielfalt der Plattformen zu nutzen: Facebook eignet sich für Gruppen und Veranstaltungen, Instagram für visuelle Eindrücke, Pinterest für langlebige Inhalte, LinkedIn für berufliche Netzwerke. Mit Planungstools wie Metricool lassen sich Beiträge zudem vorplanen, sodass mehr Zeit für das Wesentliche bleibt: das Schreiben. Auch dazu gibt es Infos in einem unserer alten Texte hier im Blog.
Fazit: Social Media lebt nicht nur von schönen Bildern oder perfekt formulierten Texten, sondern vor allem von Persönlichkeit und Regelmäßigkeit. Mit diesen zehn Ideen im Gepäck fällt es leichter, kontinuierlich spannende Inhalte zu teilen – und so als Autorin oder Autor sichtbar und präsent zu bleiben.

