Affiliate Marketing für Autor*innen

Affiliate-Marketing für Autoren: Einnahmen steigern

Immer mehr Autorinnen und Autoren nutzen heute Social Media nicht nur, um ihre Bücher vorzustellen, sondern auch, um kleine Zusatzeinnahmen zu generieren. Ein bewährter Weg dafür sind sogenannte Affiliate-Links. Sie ermöglichen es, mit Empfehlungen Geld zu verdienen: Wer über einen solchen Link ein Buch oder eine Dienstleistung kauft, sorgt dafür, dass die Autorin oder der Autor eine kleine Provision erhält – ohne dass die Käufer:innen selbst mehr bezahlen müssen.

Doch so verlockend diese Möglichkeit ist: Rechtlich müssen Affiliate-Links immer klar als Werbung gekennzeichnet sein. In Deutschland und der EU gilt das Wettbewerbsrecht, das Schleichwerbung ausdrücklich verbietet. Wer einen Affiliate-Link ohne Kennzeichnung setzt, riskiert Abmahnungen. Deshalb ist es wichtig, von Anfang an auf Transparenz zu setzen.

Eine Geschäftsfrau arbeitet an einem Laptop, während sie Bücher auf einem Tisch neben ihr betrachtet; digitale Marketing-Icons schweben um den Laptop.

Für Blogs oder Homepages bietet sich eine Affiliate-Hinweisbox auf der Datenschutzseite an, die einmalig erklärt, dass durch die Nutzung von Links Provisionen entstehen können. Bei Social Media – also auf Plattformen wie Pinterest, Instagram, Facebook oder X – reicht ein kurzer Hinweis direkt im Beitrag oder in der Beschreibung. Formulierungen wie „Werbung / Affiliate-Link“ oder „Anzeige: Wenn du über diesen Link kaufst, erhalte ich eine kleine Provision“ sind völlig ausreichend. Ergänzend können Hashtags wie #Anzeige oder #Werbung genutzt werden.

Ein Beispiel:

  • „Dieses Buch gehört zu meinen Favoriten 📚 – hier findest du es bei Amazon. 👉 [Affiliate-Link] #Anzeige“ – über das Partnerprogramm von Amazon haben wir auf dieser Seite ja schon berichtet.
  • „Deine Geschichte verdient ein starkes Cover 🎨 – hier kannst du kreative Designer:innen beauftragen. 👉 [Affiliate-Link] #Werbung“

Viele Autor:innen schrecken zunächst zurück, weil sie glauben, dass Leser:innen auf das Wort „Werbung“ empfindlich reagieren. Tatsächlich ist oft das Gegenteil der Fall: Wer offenlegt, dass er mit seinen Empfehlungen auch ein Stück weit seine Arbeit finanziert, wirkt authentisch und professionell. Transparenz schafft Vertrauen. Alle Werbe-Pins auf der rechten Seite unseres Blogs sind Affilate-Links – in der Datenschutzerklärung weisen wir ausdrücklich darauf hin.

Affiliate-Links eignen sich nicht nur für die Bewerbung eigener Bücher, sondern auch für ergänzende Angebote: Schreibratgeber, hilfreiche Tools, Dienstleistungen rund um Lektorat oder Covergestaltung. Ein toller Partner dabei ist Fiverr, auch auf ihn haben wir bereits mehrfach hier hingewiesen. Wer die Affiliate-Angebote bewusst auswählt, bietet seinen Follower:innen einen echten Mehrwert und positioniert sich zugleich als Expert:in in der eigenen Nische.

Bekannte Affiliate-Anbieter sind zum Beispiel AWIN, Digistore24, CJ Affiliate, Tradedoubler, Belboon, AdCell oder Copecart. Wir bieten als Verlag unsere digitalen PDF-E-Books beispielsweise über Programme bei Digistore24 und Copecart an. Und natürlich verlinken wir oft auch auf das Partnerprogramm von Amazon.

Natürlich ersetzt Affiliate-Marketing nicht das eigentliche Schreiben und Publizieren und Bewerben von Büchern. Aber es kann ein wertvolles Instrument sein, um die eigene Reichweite klug zu nutzen und langfristig kleine, aber stetige Zusatzeinnahmen zu generieren. Wichtig ist nur: immer ehrlich bleiben, Produkte oder Services nur dann empfehlen, wenn sie wirklich überzeugen und man sie vielleicht selbst schon einmal getestet hat. Und die rechtliche Seite nicht vergessen.

Fazit: Affiliate-Links sind für Autor:innen eine spannende Möglichkeit, Leser:innen auf neue Angebote aufmerksam zu machen und dabei gleichzeitig die eigene Arbeit zu refinanzieren. Wer seine Links klar kennzeichnet und mit Bedacht einsetzt, gewinnt gleich doppelt: durch mehr Vertrauen und durch neue Einnahmequellen.

Bild mit Büchern und Kopfhörern