schreibende Frau

Dichterische Freiheit – was sie darf und was nicht

Unter „dichterischer Freiheit“ versteht man das Recht von Schriftstellerinnen und Schriftstellern (oder allgemein von Kunstschaffenden), beim Gestalten ihrer Werke von der Wirklichkeit, von sprachlichen Regeln oder logischen Zusammenhängen abzuweichen, um eine bestimmte Wirkung, Stimmung oder Aussage zu erreichen.

Frau am Schreibtisch

Miniübungen zu „Show, don’t tell“

Gestern haben wir uns hier im Blog mit dem Prinzip „Show, don’t tell“ beschäftigt – einer der bekanntesten Tipps im kreativen Schreiben. Dabei geht es darum, Leser:innen Situationen, Gefühle und Figuren nicht einfach zu erklären, sondern erlebbar zu machen. Statt also zu schreiben „Sie war traurig“, können wir die Traurigkeit durch Gesten, Handlungen oder Bilder zeigen: „Sie starrte minutenlang auf den Boden, während ihre Finger das Taschentuch zerknüllten.“

Show, don’t tell – richtig einsetzen und bewusst brechen

Kaum ein Tipp taucht in Schreibratgebern so oft auf wie dieser: „Show, don’t tell.“ Gemeint ist damit, dass Autor:innen ihren Leser:innen Gefühle, Situationen oder Eigenschaften nicht einfach erklären sollen, sondern sie erlebbar machen. Statt „Anna war traurig“ heißt es dann zum Beispiel: „Anna starrte minutenlang auf den Boden, ihre Hände krampften sich fest in das Taschentuch.“ Durch konkrete Bilder entsteht Nähe – Leser:innen fühlen mit, statt nur informiert zu werden.

Buchtipp: Geschichtenzauber zu Halloween – Schreibspaß für kleine und große Gespenster

Wenn es draußen früher dunkel wird, Kürbisse vor den Haustüren grinsen und Nebel über die Straßen zieht, dann ist Halloween nicht mehr weit. Für viele Kinder ist das die spannendste Zeit des Jahres: verkleiden, Süßigkeiten sammeln, Gruselgeschichten erzählen. Doch warum nur zuhören, wenn man auch selbst Autorin oder Autor werden kann? Genau dazu lädt das Arbeitsbuch „Kreatives Schreiben für Kinder: Halloween" von Nanja Holland ein.

Fantasy versus Science Fiction Welt

Tipps zum Weltenbau für Fantasy- und Science-Fiction-Autoren

Wer schreibt, erschafft immer eine Welt. Doch gerade in den Genres Fantasy und Science-Fiction ist der sogenannte „Worldbuilding“-Prozess entscheidend. Hier reicht es nicht, Figuren und Handlung zu entwerfen – vielmehr muss ein ganzes Universum entstehen, das Leser:innen überzeugt, fesselt und zugleich glaubwürdig wirkt. Auf den ersten Blick ähneln sich die beiden Genres, doch bei genauerem Hinsehen zeigen sich spannende Unterschiede im Weltenbau.

Buchcover und zwei Seiten

Die Faszination von schreibenden Protagonisten in der Romanwelt

Warum sind es eigentlich immer Schriftstellerinnen, Journalisten oder andere Menschen mit Notizbuch, die in amerikanischen Filmen die Hauptrolle spielen? Vielleicht, weil sie ständig mit Geschichten jonglieren, dabei in allerlei Chaos geraten – und weil sich Herzschmerz und Happy End mit einem Stapel Manuskripten besonders unterhaltsam verbinden lassen. Hollywood weiß: Schreibende machen gute Figuren, auf der Leinwand ebenso wie im echten Leben.

aufgeschlagenes Buch mit 3 akt Modell

So findest du die passende Struktur für deine Geschichte

Wer Geschichten schreibt, kennt das Problem: Die Figuren sind spannend, die Idee ist da – und trotzdem verläuft sich die Handlung irgendwann im Sand. Ohne ein stabiles Gerüst kann selbst die beste Idee zerfallen. Genau deshalb greifen viele Autor:innen auf Modelle zurück, die helfen, eine Geschichte in eine klare Form zu bringen.

Malbücherbeispiele vom Papierfresserchen

Ausmalen und Schreiben: Mit Malbüchern zu innerer Ruhe … und Textideen finden

In einer Welt, die immer schneller und hektischer wird, suchen viele Menschen nach Wegen, sich kleine Inseln der Ruhe zu schaffen. Eine dieser Möglichkeiten ist das Ausmalen – ein Trend, der längst nicht mehr nur Kindern vorbehalten ist. Unsere Malbücher für Erwachsene – als gedrucktes Buch oder als PDF zum Download – laden Sie dazu ein, mit Farben Ihre Kreativität neu zu entdecken, den Alltagsstress hinter sich zu lassen und wertvolle Momente der Entspannung zu genießen.

Autorin und ein Wecker

Freewriting – Schreiben ohne inneren Zensor

Manchmal sitzt man vor dem leeren Blatt oder dem weißen Bildschirm und die Worte wollen einfach nicht fließen. Die perfekte Formulierung scheint unerreichbar, jeder Satz wirkt unbeholfen – und schon nach wenigen Minuten hat man das Gefühl, gar nicht schreiben zu können. Genau an dieser Stelle kann eine einfache Methode helfen, die seit Jahrzehnten in Schreibkursen und Workshops eingesetzt wird: Freewriting.

Eine ältere Schriftstellerin am Schreibtisch, um sie herum jede Menge Literaturgenres

Schreiben für Kinder: Ein neuer Weg für Autoren

Viele Autorinnen und Autoren beginnen ihre Schreibreise in einem bestimmten Genre. Manche fühlen sich im Krimi wohl, andere in der Fantasy, wieder andere schreiben bevorzugt Liebesgeschichten oder Lyrik. Doch wer immer nur in der gleichen Schublade bleibt, läuft Gefahr, sich selbst zu wiederholen oder die eigene Kreativität einzuschränken. Ein bewusster Ausflug in ein anderes Genre kann überraschende Erfahrungen bringen – sowohl für das eigene Schreiben als auch für die Leserschaft.

Eine Schriftstellering am Schreibtisch

Kreativität anstoßen: Musik, Bilder & Orte als Impulse

Kreative Ideen entstehen oft nicht auf Knopfdruck. Wer schreibt, malt oder komponiert, kennt diese Momente, in denen der Kopf leer erscheint und kein Funke überspringen will. Doch Kreativität lässt sich anregen – und eine der wirksamsten Quellen dafür ist der bewusste Einsatz von Sinneseindrücken: Musik, Bilder und besondere Orte können wie ein Schlüssel wirken, der verschlossene Türen im Kopf öffnet.

Zwei Personen im Dialog

Starke Dialoge schreiben – so klingen deine Figuren lebendig

Dialoge sind mehr als gesprochene Worte auf Papier – sie sind der Puls einer Geschichte. Sie können Handlung vorantreiben, Spannung erzeugen, Charaktere enthüllen und Lesende mitten ins Geschehen ziehen. Gute Dialoge lesen sich wie echte Gespräche, in denen Untertöne, Pausen und unausgesprochene Gedanken mitschwingen. Schlechte Dialoge dagegen wirken wie hölzerne Drehbuchzeilen: steif, unnatürlich und übererklärt.

Ein Mann, der sich hinter einem Blatt Papier versteckt

Schreibblockade – und warum kleine Schritte oft der beste Anfang sind

Wer schreibt, kennt sie wahrscheinlich: diese Momente, in denen sich kein Satz formen will, in denen die Ideen im Kopf nur im Kreis laufen oder in denen man stundenlang auf ein leeres Dokument starrt. Die Schreibblockade ist ein bekanntes Phänomen – und sie erwischt nicht nur Anfängerinnen und Anfänger, sondern auch erfahrene Autorinnen und Autoren. Sie kann plötzlich auftreten, mitten in einem Projekt, oder schon ganz am Anfang, wenn man noch gar nicht weiß, wie man starten soll.