Tagebuchaufzeichnung

Schreiben als Selbsttherapie – Schreiben als Heilmittel

Schreiben ist weit mehr als das Festhalten von Gedanken oder das Erzählen von Geschichten. Für viele Menschen wird es zu einem Mittel, um das eigene Leben besser zu verstehen, Gefühle zu ordnen oder schwierige Erfahrungen zu verarbeiten. Das geschriebene Wort kann wie ein Spiegel wirken, in dem wir uns selbst klarer sehen – manchmal schon nach wenigen Sätzen.

Frau am Schreibtisch

Miniübungen zu „Show, don’t tell“

Gestern haben wir uns hier im Blog mit dem Prinzip „Show, don’t tell“ beschäftigt – einer der bekanntesten Tipps im kreativen Schreiben. Dabei geht es darum, Leser:innen Situationen, Gefühle und Figuren nicht einfach zu erklären, sondern erlebbar zu machen. Statt also zu schreiben „Sie war traurig“, können wir die Traurigkeit durch Gesten, Handlungen oder Bilder zeigen: „Sie starrte minutenlang auf den Boden, während ihre Finger das Taschentuch zerknüllten.“

Show, don’t tell – richtig einsetzen und bewusst brechen

Kaum ein Tipp taucht in Schreibratgebern so oft auf wie dieser: „Show, don’t tell.“ Gemeint ist damit, dass Autor:innen ihren Leser:innen Gefühle, Situationen oder Eigenschaften nicht einfach erklären sollen, sondern sie erlebbar machen. Statt „Anna war traurig“ heißt es dann zum Beispiel: „Anna starrte minutenlang auf den Boden, ihre Hände krampften sich fest in das Taschentuch.“ Durch konkrete Bilder entsteht Nähe – Leser:innen fühlen mit, statt nur informiert zu werden.

Buchtipp: Geschichtenzauber zu Halloween – Schreibspaß für kleine und große Gespenster

Wenn es draußen früher dunkel wird, Kürbisse vor den Haustüren grinsen und Nebel über die Straßen zieht, dann ist Halloween nicht mehr weit. Für viele Kinder ist das die spannendste Zeit des Jahres: verkleiden, Süßigkeiten sammeln, Gruselgeschichten erzählen. Doch warum nur zuhören, wenn man auch selbst Autorin oder Autor werden kann? Genau dazu lädt das Arbeitsbuch „Kreatives Schreiben für Kinder: Halloween" von Nanja Holland ein.

Buchcover und zwei Seiten

Die Faszination von schreibenden Protagonisten in der Romanwelt

Warum sind es eigentlich immer Schriftstellerinnen, Journalisten oder andere Menschen mit Notizbuch, die in amerikanischen Filmen die Hauptrolle spielen? Vielleicht, weil sie ständig mit Geschichten jonglieren, dabei in allerlei Chaos geraten – und weil sich Herzschmerz und Happy End mit einem Stapel Manuskripten besonders unterhaltsam verbinden lassen. Hollywood weiß: Schreibende machen gute Figuren, auf der Leinwand ebenso wie im echten Leben.

Autorin und ein Wecker

Freewriting – Schreiben ohne inneren Zensor

Manchmal sitzt man vor dem leeren Blatt oder dem weißen Bildschirm und die Worte wollen einfach nicht fließen. Die perfekte Formulierung scheint unerreichbar, jeder Satz wirkt unbeholfen – und schon nach wenigen Minuten hat man das Gefühl, gar nicht schreiben zu können. Genau an dieser Stelle kann eine einfache Methode helfen, die seit Jahrzehnten in Schreibkursen und Workshops eingesetzt wird: Freewriting.

20 Jahre Anthologieprojekte und Schreibwettbewerbe

Papierfresserchen: 20 Jahre Anthologieprojekte und Schreibwettbewerbe als Erfolgsrezept

Seit nunmehr 20 Jahren stehen der Papierfresserchens MTM-Verlag und der Herzsprung-Verlag für Projekte, die Schreibende aller Altersgruppen miteinander verbinden. Die erste Ausschreibung mit dem Titel „Tierisch gut“ gab es bereits 2005. Unter dem Label Papierfresserchen haben sich die beiden Verlage seitdem auf zwei feste Säulen spezialisiert: Anthologieprojekte für Erwachsene und internationale Schreibwettbewerbe für Kinder und Jugendliche. Beide Formate haben sich längst als feste Größen etabliert und erfreuen sich einer stetig wachsenden Beliebtheit – bei Autorinnen und Autoren ebenso wie bei Lesenden.

Eine ältere Schriftstellerin, die am PC ihre Homepage präsentiert

Homepage für Autoren: Erfolgreiches Marketing leicht gemacht

Unsere jahrelange Erfahrung zeigt, dass es noch immer gibt es viele Schriftstellerinnen und Schriftsteller, die ausschließlich auf die Sichtbarkeit ihres Verlags setzen oder hoffen, dass sich ihre Bücher über Social-Media-Kanäle von selbst verbreiten. Dabei wird eine der wichtigsten Grundlagen oft übersehen: die eigene Homepage. Sie ist weit mehr als eine digitale Visitenkarte – sie ist das Herzstück der eigenen Autorenmarke, ein Ort, an dem Informationen, Bücher und Neuigkeiten gebündelt präsentiert werden können.

Eine Schriftstellering am Schreibtisch

Kreativität anstoßen: Musik, Bilder & Orte als Impulse

Kreative Ideen entstehen oft nicht auf Knopfdruck. Wer schreibt, malt oder komponiert, kennt diese Momente, in denen der Kopf leer erscheint und kein Funke überspringen will. Doch Kreativität lässt sich anregen – und eine der wirksamsten Quellen dafür ist der bewusste Einsatz von Sinneseindrücken: Musik, Bilder und besondere Orte können wie ein Schlüssel wirken, der verschlossene Türen im Kopf öffnet.

Zwei Personen im Dialog

Starke Dialoge schreiben – so klingen deine Figuren lebendig

Dialoge sind mehr als gesprochene Worte auf Papier – sie sind der Puls einer Geschichte. Sie können Handlung vorantreiben, Spannung erzeugen, Charaktere enthüllen und Lesende mitten ins Geschehen ziehen. Gute Dialoge lesen sich wie echte Gespräche, in denen Untertöne, Pausen und unausgesprochene Gedanken mitschwingen. Schlechte Dialoge dagegen wirken wie hölzerne Drehbuchzeilen: steif, unnatürlich und übererklärt.

Farbenfrohe Buntstiftillustration im Kinderbuch-Stil. Ein fröhliches, lächelndes Buch mit Augen und Armen reist um die Welt: es fliegt auf einer Wolke oder in einem Papierflugzeug über eine bunte Weltkugel. Um das Buch herum schweben kleine Sterne, Regenbogen, Tiere und Kinder, die winken. Der Stil ist verspielt, handgezeichnet mit Buntstifttextur, freundlich und einladend – perfekt für einen Schreibwettbewerb für Kinder mit dem Motto ‚Ein Buch geht um die Welt‘.“

Schreibend den Sommer festhalten – Schreibwettbewerb für Kinder

Der Sommer ist für viele von uns die schönste Zeit des Jahres – und das nicht ohne Grund. Die Tage sind lang, die Sonne wärmt die Haut, und die Welt scheint voller Möglichkeiten. Kinder und Jugendliche haben Ferien, Zeit für Neues und Freiraum für ihre Fantasie. Ob am Meer, in den Bergen, zu Hause im Garten oder bei der Oma auf dem Land – Sommerferien sind gefüllt mit Momenten, die man am liebsten für immer bewahren möchte.

Ein Mann, der sich hinter einem Blatt Papier versteckt

Schreibblockade – und warum kleine Schritte oft der beste Anfang sind

Wer schreibt, kennt sie wahrscheinlich: diese Momente, in denen sich kein Satz formen will, in denen die Ideen im Kopf nur im Kreis laufen oder in denen man stundenlang auf ein leeres Dokument starrt. Die Schreibblockade ist ein bekanntes Phänomen – und sie erwischt nicht nur Anfängerinnen und Anfänger, sondern auch erfahrene Autorinnen und Autoren. Sie kann plötzlich auftreten, mitten in einem Projekt, oder schon ganz am Anfang, wenn man noch gar nicht weiß, wie man starten soll.